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Malteser Telgte

Juli

50 Jahre Hilfe der Telgter Malteser bei der Osnabrücker Wallfahrt

Weibischof Johannes Wübben 3. v.l und Karlheinz Schomacker 3 v. l gratulieren die Malteser zum Jubileum

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Die Telgter Malteser feierten am letzten Samstag einen runden Geburtstag:  50 Jahre Hilfe bei der 166. Osnabrücker Wallfahrt. Heinz Loddenkötter kann sich noch genau an den ersten Sanitätseinsatz erinnern : Zusammen mit D. Rex sowie weiterer Telgter Malteserhelfer kam der damaligen Ortsbeauftragte A. Wendker auf die Idee, in der Baßfeldschule eine Notunterkunft für 250 Wallfahrer herzurichten. Hierzu mußten aus der Weißenburgkaserne in Münster 250 Luftmatratezn sowie 500

Wolldecken besorgt werden.  18 Klassenräume wurden in der Baßfeldschule ausgeräumt und für die Wallfahrer als Notquartier hergerichtet. An der Clemenskirche machten bei der Osnabrücker Wallfahrt 5 Helfer Sanitätsdienst, einen Krankenwagen gab es noch nicht. Nach 10 Jahren Notquartier in der Baßfeldschule zogen die Telgter Malteser um in die Johannes Schule an der  Einener Straße. Die Zahl der bereitgestellten Schlafplätze verringerte sich auf 200 Notplätze. Gleichzeitig wurde jedoch der Sanitätsdienst an der Clemenskriche erhöht. Fortan machten nun 10 Helfer Sanitätsdienst an der Kirche. Unterstützt wurden sie vom MHD Greven, der mit einem Krankenwagen den Telgter Kollegen aushalfen. Jahr für Jahr nahm die Zahl der Notplätze an der Johannesschule ab. Viel Ärger bereitete den Telgter Malteser die Tatsache, dass sich viele Gäste aus Osnabrücker nicht an die Nachtruhe ab 22 Uhr hielten, sondern weit nach Mitternacht aus Telgte zurückkamen. Sie benutzen dabei nicht den Haupteingang, sondern stiegen über offene Fenster ein. In den Schlafsälen  weckten die Spätheimkehrer gewöhnlich den ganzen Saal der bereits Schlafenden auf. Aufgrund dieses Ärgers stellte die Telgter Malteser nach 30 Jahren die Bereitstellung der Notunterkunft an der Johannesschule 1988 für die Osnabrücker Wallfahrer ein.

Fortan bauten die Telgter Malteser ihren Dienst an der Kirche jährlich aus: In einem Sanitätszelt an der Kirche wurden nun die Osnabrücker Wallfahrer betreut. Ferner liefen 10 Helfer auf dem Kirchplatz Streife, um bei einem Notfall sofort helfen zu können. Die Betreuungsgruppe der Telgter Malteser erhielt einen Pavillion und können Getränke und Kaffee an die Wallfahrer ausgeben. Bereits um 5 Uhr morgens hatte die damalige Küche des Rochus 150 Liter Kaffee gekocht. Als die Wallfahrer nach Brötchen fragten, erweiterte die Telgter Malteser ihr Angebot: Ab 1998 stehen Helferinnen Sonntagsmorgens ab 4.30 Uhr in der Küche vom Pfarrzentrum und belegenBrötchen für die Wallfahrer. Hierzu ergaben sich Erneuerungen für die Malteser: Jeder Helfer am Betreuungsstand musste zum Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Warendorf sich einer Untersuchung vom Amtsarzt unterziehen, und erhielt eine Gesundheitszeugnis. Heute genügt eine Belehrung durch das Gesundheitsamt. Auch eine weitere Erneuerung trat ein: Die am Betreuungsstand  verkauften Getränke sowie die Brötchen mußten ab diesem Zeitpunkt versteuert werden. 

Am letzten Wochenende waren vom Telgter Malteser über 30 Helferinnen und Helfer im Einsatz :

Die Transportgruppe der Telgter Malteser war für den Sanitätsdienst zuständig. Erfahrene Sanitäter,

einige davon seit 40 Jahren im Einsatz für die Osnabrücker, konnten in jedem Notfall sofort helfen. Unterstützt wurden die Telgter Malteser durch Malteserhelfer aus Ahlen sowie einem Arzt ..

Auch der Betreuungsstand der Telgter Malteser konnte sich über Arbeit nicht beklagen:

Am Samstag reichten sie den Wallfahrern kühle Getränke vor dem Pfarrzentrum. Am Sonntagmorgen waren die Malteserhelfer ab 4 Uhr damit beschäftigt, Kaffee zu kochen und Brötchen zu belegen.

Auch dieser Einsatz verlief wieder reibungslos, so dass die Telgter Malteser am Sonntagmorgen um

8 Uhr nach dem Auszug der Osnabrücker wieder ihr Sanitätszelt sowie ihren Pavillion am Kirchplatz

abbauen konnten. Nach einem gemeinsamen Frühstück gingen die Malteserhelfer zufrieden nach Hause, denn nach der Wallfahrt ist vor der Wallfahrt. Die Osnabrücker werden 2019 wieder kommen, so wie seit   Jahren und die Malteser werden Sie weiter betreuen.

  

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