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Malteser Telgte

Oktober

„Wertvolle Arbeit aus Nächstenliebe“

Sein 60-jähriges Bestehen feierte der Malteser Hilfsdienst. Dabei wurden zahlreiche Ehrenamtliche ausgezeichnet.  

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„1958 fing alles an“, erklärte Heinz Loddenkötter, bei der Begrüßung der Gäste zum 60. Jubiläum des Malteser Hilfsdienstes. Als Stadtbeauftragter ehrte er, zusammen mit Diözesangeschäftsführer Stephan von Salm-Hoogstraeten die zahlreichen Mitglieder. Außerdem blickte er auf die Anfänge der Organisation zurück. „Wir Helfer hatten damals Bollerwagen. Wir hatten eine Decke. Wir hatten eine Wärmflasche. Und wir haben damit Einsätze durchgeführt“, erinnerte er sich.

Damals hätten Teilnehmer eines Erste-Hilfe-Kurses in Westbevern die Ortsgruppe gegründet, die seitdem stetig gewachsen ist. Der anerkannte Katastrophenschutzzug verfügt über mehrere Krankenwagen und Transportfahrzeuge, die für die Kernaufgaben der Telgter Malteser unerlässlich sind: die Betreuung von Großereignissen, internationale Katastrophenhilfe und Transporte von Hilfsgütern nach Osteuropa.

Auf Hunderten solcher Hilfsgütertransporte waren die Helfer seit 1982 schon im Einsatz. Dafür konnte am Samstag ein neues Fahrzeug eingeweiht werden, das durch Spenden finanziert wurde. Bei der Einweihung durch Pfarrer Bruno Pottebaum dankte Heinz Loddenkötter besonders den 1150 Spendern und Förderern. Pfarrer Pottebaum selbst hatte zuvor in seiner Predigt darauf hingewiesen, wie wertvoll diese Arbeit als Akt der Nächstenliebe sei: „Man kann es nicht hoch genug schätzen, dass Sie diese Arbeit tun – als Ehrenamtliche. Das wird viel zu wenig gesehen.“

Nachdenkliche Worte fand auch Stephan von Salm-Hoogstraeten. Die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Arbeit würden nicht einfacher. „Wir sehen, wie uns Gesetzesauflagen und Verwaltungsvorschriften immer mehr belasten.“ Er forderte zu Lobbyarbeit auf, um Verwaltung und Gesetzgeber darauf hinzuweisen, dass die Malteser kein Wirtschaftsunternehmen seien, sondern eine ehrenamtliche HilfsorganisationAuch Heinz Loddenkötter warnte vor der zunehmenden Bürokratisierung. Die Anforderungen bei denEinsätzen würden immer höher steigen. Bürgermeister Wolfgang Pieper betonte die Bedeutung der Organisation in der Öffentlichkeit: „Heute ist leider die Gesellschaft so gestrickt, dass Einige dazu neigen, die Ellenbogen auszufahren und nur auf sich selbst zu gucken.“ Daher sei es wichtig, sich zu engagieren und auch für andere einzusetzen.

Lobende Worte für die Malteser fand auch von Salm-Hoogstraeten: „Hinwendung zu kranken, armen und einsamen Menschen, die Hilfe brauchen, das ist das Erleben von christlicher Gemeinschaft.“ Bevor er Jubilaren für ihre Arbeit dankte und besondere Auszeichnungen verlieh, überreichte er im Namen der Diözese einen Scheck in Höhe von 1000 Euro.

Nachdenkliche Worte fand auch Stephan von Salm-Hoogstraeten. Die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Arbeit würden nicht einfacher. „Wir sehen, wie uns Gesetzesauflagen und Verwaltungsvorschriften immer mehr belasten.“ Er forderte zu Lobbyarbeit auf, um Verwaltung und Gesetzgeber darauf hinzuweisen, dass die Malteser kein Wirtschaftsunternehmen seien, sondern eine ehrenamtliche Hilfsorganisation

 

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