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Malteser Telgte

Januar

Singen und Gutes gut

Der Hauptchor der Musikschule präsentierte sich mit dem Dirigenten Gregor Stewing und den Instrumentalisten. Der MHD-Stadtbeauftragte Heinz Loddenkötter und MHD-Geschäftsführerin Rita Hüser bedankten sich bei Gregor Stewing mit einer großen Kerze. Foto: Pohlkamp

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Das Singen des Hauptchores zum Auftakt der Jubiläumsveranstaltungen „50 Jahre Musikschule der Stadt Telgte“ im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde diente auch einem guten Zweck. Rund 1500 Euro kamen bei den beiden Konzerten zusammen.

Von Bernd Pohlkamp

Singen öffnet die Herzen und schafft Verbindungen. Singen schafft auch Freunde – und dieses Singen des Hauptchores zum Auftakt ins Jubiläumsjahr „50 Jahre Musikschule der Stadt Telgte“ im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde diente auch einem guten Zweck. Für ein mehrfach behindertes 13-jähriges Mädchen aus der Grafschaft Glatz in Polen setzt sich der Malteser-Hilfsdienst Telgte bereits seit vielen Jahren ein: Der MHD-Stadtbeauftragte Heinz Loddenkötter und MHD-Geschäftsführerin Rita Hüser bedankten sich bei der Musikschule für diese Förderung.

Die beiden Malteser-Verantwortlichen stellten während des Konzertes das Hilfsprojekt vor: Die 13-jährige Viktoria Sobolewska ist von Geburt an mehrfach behindert und benötigt dringend finanzielle Hilfe. Über das Eintrittsgeld hinaus spendeten viele Besucher noch zusätzlich Geld und sorgten so für eine unerwartet hohe Spendensumme: Etwa 1500 Euro sind es, die bei den zwei Konzerten zusammenkamen. Musikschulleiter Gregor Stewing zeigte sich begeistert: „Sensationell, wunderbar.“ Er bedankte sich bei der evangelischen Kirchengemeinde für die Bereitstellung des Gemeindehauses und bei den Besuchern für die großzügige Unterstützung.

Dem Hauptchor der Musikschule gelang so ein vielversprechenden Auftakt ins Jubiläumsjahr: „Singen, Hören, Genießen und etwas Gutes tun“ lautete das Motto der beiden Konzerte, die den Gemeindesaal zweimal bis auf den letzten Platz füllten. 14 Musikschülerinnen unterhielten die Zuhörer, unterstützt von Gregor Stewing und seinen Söhnen Sebastian, Julian und Florian Stewing sowie Joshua Lembeck. Sie begleiteten den Chor an ihren Gitarren und Bassgitarren. Nora Thai und Merle Weßendorf führten locker und unterhaltsam durch das Programm. Neben dem Poplied über die „Ewige Flamme“ – „Eternal Flame“ – sorgte der Chor mit weiteren Popsongs, Jazzstandards und Liedern, die die Herzen der Zuhörer eroberten, für beste Unterhaltung. Mit dem Ohrwurm „Top of the World“ von „The Carpenter“ läuteten Chor, Dirigent Gregor Stewing und das Gitarren-Trio das Finale ein. Nach etwa zwei Stunden endete das Konzert mit viel Beifall, zwei Zugaben und rote Rosen für die Mitwirkenden.

Quelle Westfälische Nachrichtren

Für den Einsatz qualifiziert

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18 Malteser schließen Betreuungshelfer-Fachausbildung ab

Mit einer Prüfung und einer Übung schlossen am vergangenen Wochenende 18 Nachwuchskräfte der Malteser-Gliederungen Ostbevern, Telgte und Ahlen ihre Fachausbildung zum Betreuungshelfer ab. Die Ausbildung baut auf die Helfergrundausbildung auf, die die Teilnehmer vorab bereits absolviert haben mussten.

Seit Mitte November des letzten Jahres absolvierten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer an 9 Samstagen und Sonntagen sowie an einigen Abenden insgesamt 80 Ausbildungsstunden. Die Ausbildungsinhalte wurden durch fünf erfahrene Ausbilder praxisnah vermittelt. Neben viel Theorie versuchten die Ausbilder aber durch Beispiele aus der Einsatzpraxis die Unterrichtseinheiten an der Praxis orientiert zu gestalten. „Als Betreuungshelfer ist die Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes wesentlich höher als dies bei anderen Einheiten des Katastrophenschutzes wie zum Beispiel den Sanitätszügen, der Fall ist.“ Betreuungseinheiten kommen bei nahezu allen größeren Ereignissen zum Einsatz. Dies können Evakuierungsmaßnahmen im Rahmen von Bombenentschärfungen oder größere Schadensereignisse oder Unfälle sein, bei denen viele Menschen nicht unbedingt verletzt sind aber dennoch Betreuung bedürfen. Neben dem Umgang mit dem Material, wurden zahlreiche organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen vermittelt. Die Themen Kommunikation und „psychosoziale Belastungen Betroffener in Schadenslagen“ wurden thematisiert und das erlernte anhand von Fallbeispielen ausprobiert. Auch in pflegerische Grundlagen und Hygienemaßnahmen sowie den Umgang mit Trinkwasser und Lebensmitteln wurde unterwiesen.  Wie schwierig es sein kann, geeignete Standorte und Räume aufzuspüren die als Behelfsunterkünfte herangezogen werden können, wurde in zahlreichen Einheiten vermittelt, in denen Lösungen erarbeitet wurden, die zum Aufbau und zur Einrichtung, dem Betrieb, der Instandhaltung und zum abschließenden Rückbau von Notunterkünften herangezogen werden können. Da ein Betreuungsbedarf von wenigen Stunden zwar eher die Regel sei, aber in Einzelfällen auch einen Zeitraum von mehreren Wochen umfassen könne, müssen die im Einsatz Verantwortlichen abschätzen können, welche Voraussetzungen für den konkreten Bedarf erforderlich sind.  So wurden in der Abschlussübung auch die Einrichtung und der Rückbau eines Betreuungsplatzes nochmals erprobt.

„Die Betreuungshelfer werden im Anschluss nun die einzelnen Inhalte der Fachausbildung vertiefen um im Einsatz routiniert handeln zu können. Da Betreuungseinheiten häufig mit Einheiten aus anderen Orten und Vereinen oder mit anderen Fachbereichen zusammenwirken müssen, ist es nun wichtig insbesondere die Sprechfunkausbildung anzuschließen.

 

Weitere Informationen

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