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Malteser Telgte

August

Heinz Loddenkötter nach 37 Jahren als MHD-Stadtbeauftragter verabschiedet

Motor der Hilfe, die ankommt

„Sie werden uns fehlen:'Keinen Zweifel ließ Dr.Gabrielle vonSchierstaedt daran. dassder Malteser Hilfsdienstin Telgte (fast) nichtohne Heinz Lodden-
kötter denkbar war undist. Vor 54 Jahren kam erzu den Maltesern, wurde 13 Jahre späterZugführer und schließlich am 1. Juli 1984Stadtbeauftragter. Fast 37 Jahre lang liefen bei
ihm die Fäden zusammen. stand er für vieleTelgter und Westbeverner wie kein anderer füden Malteser Hilfsdienst, würdigte die Diözesanleiterin. ,,Telgte und Heinz
Loddenk6tter. das war auf MHD-Di6zesanebene ein Synonym:' Auch wenn auf Diözesanebene im Laufe der Jahre und Jahrzehnte viele Personen
ihre Funktionen gewechselt hätten, Heinz Loddenkötter sei stets die Konstante geblieben.„Ich hoffe, dass Sie uns daher weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen werden", sagte die
Diözesanleiterin an den 72-Jährigen gerichtet.Mit einem unermüdlichen Einsatz habe es Heinz Loddenkötter in den rund 37 Jahren als Stadtbeauftragter nicht nur geschafft, seine
Mitstreiter immer wieder neu zu motivieren und junge Leute ins Team zu holen, sondern auch neue Projekte anzustoßen. „Hilfe, die ankommt":Was auf dem Lastwagen des MH D Telgte stehe
sei gleichsam ein Wahlspruch der Malteser aus der Emsstadt geworden. 184 Hilfstransporte nach Rumänien. in die Ukraine sowie nach Bosnien und vor allem nach Polen führten
Loddenkötter und seine Mitstreiter seit 1982 durch. Sach- und Geldspenden in Millionenhöhe seien so zu vielen Stellen in Europa gebracht worden, wo die Not groß war. In diesem
Zusammenhang erinnerte Gabrielle von Schierstaedt speziell an das Jahr 1994, als nach einem Hilferuf aus Kroatien die Telgter Malteser durch Arbeit und Geldspenden innerhalb kurzer
Zeit den ersten Kindergarten für Behinderte in Zagreb aufgebaut hätten. Aber auch im Inland hätten die Telgter sofort parat gestanden und geholfen, wenn irgendwo
Not am Mann gewesen sei - ob nach dem Oder- Hochwasser oder ganz aktuell bei der Flutkatastrophe im Westen des Landes. Zudem erinnerte die Diözesanleiterin an
Behindertenwallfahrten nach Rom. die Einrichtung eines Besuchsdienstes und des Hausnotrufsystems in Telgte sowie viele andere Projekte und Initiativen, die ohne Loddenkötter
kaum denkbar gewesen wären. Dieses immense ehrenamtliche Engagement wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Am 19. Juni 2000 bekam Heinz Loddenkötter von
Bundespräsident Johannes Rau das Verdienstkreuz am Bande (Bundesverdienstkreuz) verliehen. Rund fünf Jahre später erhielt er zudem das
Verdienstkreuz des Malteserordens in Rom. die höchste Auszeichnung des Hilfsdienstes. Heinz Loddenkötter war nach den Worten der Diözesanleiterin sichtlich gerührt. Er erinnerte
in seiner Ansprache an viele beeindruckende Begegnungen und Situationen, die für ihn stets neuer Antrieb gewesen seien, „Hilfe, die ankommt" zu organisieren. Einen besonderen
Dank aber sprach er neben seinem Team der MHD-Geschäftsführerin Rita Hüser aus. Sie habe ihn nicht nur in die Geheimnisse der Computer und des Handys eingeführt, sondern
sei eine wichtige Hilfe gewesen, um den Wust an Herausforderungen zu bewältigen. Auch wenn die Malteser mit Sebastian Keßeler (siehe Infokasten) einen würdigen Nachfolger
als Stadtbeauftragter gefunden haben, so ganz gehen wird Heinz Loddenkötter nicht. Er wird sich weiterhin um den Auslandsdienst und die Jugendarbeit kümmern.

 

 

 

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