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Malteser Telgte

Juli

Ehrenamtliche des DRK und der Malteser im Einsatz

Schnelle Hilfe für Hochwasseropfer

Telgte/Ostbevern
Ehrenamtliche Helfer von DRK und MHD aus Telgte, Westbevern und Ostbevern waren im Einsatz, um den Hochwasseropfern im Raum Rheinbach zu helfen.


Die Bilder der Hochwasserkatastrophe in der Eifel und dem Bonner sowie Aachener Raum machen deutlich, dass schnelle und vor allem professionelle Hilfe dringend notwendig ist. Dafür sind in diesen Tagen auch Ehrenamtliche aus Telgte, Westbevern und Ostbevern im Einsatz. Sowohl der DRK-Ortsverein Telgte als auch die Kollegen aus Ostbevern sowie Helfer der Malteser aus Telgte sind bereits vor Ort gewesen.
Am Freitag wurden Einsatzkräfte des DRK durch die Kreisleitstelle alarmiert. Zu dieser Gruppe gehörte auch die sogenannte „Einsatzeinheit II“, die mit Rotkreuzlern aus Beelen, Sassenberg, Freckenhorst, Ostbevern und Telgte besetzt wird.
Rund zwei Stunden nach der Alarmierung machten sich die Ehrenamtlichen in der Mittagszeit vom Sammelpunkt in Drensteinfurt auf den Weg in Richtung Hochwassergebiet.
Auf einem sogenannten Sammelplatz in der Nähe von Bonn war ein erster Stopp. Dort erhielten die Einheiten dann ihren Einsatzauftrag.

Nach Angaben von Christian Gehling vom DRK Telgte ging es bei dem Einsatz darum, einen sogenannten „Betreuungsplatz 500“ zu betreiben. Das ist im Prinzip eine Aufnahmestelle für 500 vom Hochwasser betroffene Menschen, die dort nicht nur ein Dach über dem Kopf haben, sondern auch versorgt werden. Es befanden sich dort drei Rotkreuzler aus Telgte und fünf aus Ostbevern im Einsatz.


Ebenfalls am Freitagmittag wurde der Malteser Hilfsdienst alarmiert. Auch die MHD-Ehrenamtlichen wurden für den Betrieb des „Betreuungsplatzes 500“ zur Hilfe gerufen.
„Von uns ist die sogenannte Betreuungsgruppe mit fünf Helferinnen und Helfern mit weiteren Einheiten im Einsatz gewesen. Nach einem Zwischenstopp im Bereitstellungsraum bei Bonn ging es mitten in das Katastrophengebiet nach Rheinbach“, berichtet MHD-Geschäftsführerin Rita Hüser.
Vor Ort angekommen, konnten die Kräfte einen bereits aufgebauten Betreuungsplatz, den zuvor der Arbeiter-Samariter-Bund und die Johanniter-Unfallhilfe aus Köln errichtet hatten, übernehmen. „Wir betreuten rund 280 Betroffene“, heißt es weiter.
Aufgaben der Ehrenamtlichen waren neben der Betreuung auch die Sicherstellung der Kommunikation aus dem Schadensgebiet heraus, die Bereitstellung von Schlaf- und Ruheplätzen, die Verpflegung der Betroffenen, die Sicherstellung der Notstromversorgung und die medizinische Versorgung.

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